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Kleiderstange

Jedes Jahr auf´s Neue wird mein Kleiderschrank ein Stück weiter ausgemistet. Dieses Jahr kam dann noch die Küche und die Bücherregale dazu, so dass am Ende drei Umzugskartons, ein Koffer und zwei Klappkisten in der Abstellkammer landeten, bereit für den Trödel. In Köln gibt es diverse Flohmärkte, die ich allesamt empfehlen kann und selbst ausprobiert hab. Weiterlesen

Flohmärkte im Raum KölnDie Klamottenauswahl im Sommer fällt leichter als sonst: Bikini, Kleidchen drüber, FlipFlops dazu, fertig! Alles andere wandert weit hinten in den Schrank. Jacke, Pulli und Socken haben Sommerpause. Noch mehr als zu jeder anderen Jahreszeit, ziehe ich wiederholt meine Lieblingssachen an, während andere Kleidungsstücke eifersüchtig auf ihren Einsatz warten. Vergeblich. Was in der letzten 2 Jahren weniger als ein- bis zweimal das Tageslicht gesehen hat, kommt jetzt weg. Weiterlesen

Modeprotest: Aktion Klamottenkur 2014Auch dieses Jahr ist wieder Fasten angesagt, diesmal im Kleiderschrank. Um diesen schlanker zu bekommen und sich von überschüssigen Kleidungsstücken zu trennen, ruft die Initiative Modeprotest erneut zur Aktion Klamottenkur auf. Schon im vergangenen Jahr lief das Experiment mit nur 50 Kleidungsstücken in einem Zeitraum von 7 Wochen auszukommen. Schwer bis unmöglich, haben viele gedacht. Interessant und einen Versuch wert, einige andere. So habe auch ich letztes Jahr bei der Aktion mit gemacht und meinen Kleiderschrank – immerhin – auf 63 Teile reduziert. Ein erster Erfahrungsbericht darüber hier im Blog. Weiterlesen

Ist denn schon Ostern? Schon lange! Und damit auch das Ende der Modeprotest-Aktion, bei der alle Teilnehmer ihre Kleidungsstücke auf das Nötigste beschränkt haben für 7 Wochen Fastenzeit. Mit 63 Teilen war ich dabei, doch richtig aufhören mit dem „fasten“ möchte ich nicht so wirklich. Auf mich wartet ein voll bepackter Kleiderschrank, dessen Inhalt jetzt wieder ans Tageslicht möchte. Statt mich über mehr und „neue“ Kleidung zu freuen, erdrückt mich die Vielzahl und die Auswahlmöglichkeiten… so habe ich meine Protestgarderobe in der letzten Zeit doch sehr lieb gewonnen. Weiterlesen

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Bis auf die Fastenzeit, die fängt gerade erst an. Zu dem Anlass startete am 13. Februar 2013 der „Modeprotest“, eine Kampagne ganz im Sinne von Slow-Fashion. Die Aktion ruft dazu auf über einen festgelegten Zeitraum, in diesem Fall 7 Wochen, die eigene Garderobe auf ein Minimum von 50 Kleidungsstücken zu reduzieren. Dabei geht es nicht um Selbstgeißelung, sondern viel mehr um das Experiment herauszufinden, wie viel Kleidung man tatsächlich täglich braucht und was der bewusste Umgang mit Mode bewirken kann. Eine Herausforderung, finde ich, und so packe ich meinen Koffer und mache mit! Weiterlesen

Nach einem Mittagessen in der Bäckerei milchbubi, schlendern Martin Herrndorf und ich die Luxemburgerstrasse entlang und entdecken nicht weit entfernt den Kulturladen GREATLIVE. Auf der Ecke Moselstraße ziehen uns hübsche Dinge im Schaufenster und noch schönere Dinge im Laden magisch an. Von Longboards, über Upcycling-Möbel bis regional gefertigter Mode, zeigt sich im Kulturladen alles was einzigartig und selbstgemacht ist. Als nachhaltig aktive Kölner weckt der frisch eröffnete Laden samt Angebot natürlich unser Interesse und wir fragen nach. Ganz locker und offen erzählt uns Mitgründerin Nadine Matheka von der Entstehungsidee, dem renovierten Gebäude und der Besonderheit von GREATLIVE. Ganz klar: das ist unser 2. Ort in der Serie „nachhaltige Orte in Köln“. Weiterlesen

„Dieses Jahr schenken wir uns zu Weihnachten nur Selbstgemachtes!“ tönte ich euphorisch im Herbst 2011, als die alljährliche Frage nach dem was-schenken-wir-uns-am-Konsumfest aufkam, und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was meine Aussage tatsächlich auslösen würde. Die Lust am Kaufen von technischen Plastikgeräten und Kurzzeitartikeln war mir schon im letzten Jahr vergangen, so dass ich meine Augen nach Alternativen aufhielt. Einfach nur etwas basteln nach Anleitung der verstaubten Bastelbücher aus Kindertagen sollte es nicht sein. Schon etwas Besonders, etwas zum Staunen. Scheinbar war ich mit diesem Wunsch nicht alleine. Weiterlesen