Beiträge

Die ITB 2015Wer bewusst und nachhaltig lebt, der macht sich nicht nur Gedanken über den Alltag zu Hause, sondern auch über das Reisen außerhalb der eigenen vier Wände. Das fängt bei mir schon bei den Geschäftsreisen an: Erreiche ich meine Kunden konsequent mit der Bahn? Wieviele Stunden bin ich bereit länger zu fahren als zu fliegen? Nehme ich innerhalb der Stadt das Fahrrad oder die Bahn? Gibt es ein Bio-Hotel oder Hostel vor Ort bei einer Messe? Wie kann ich mich unterwegs vegetarisch und gleichzeitig Bio ernähren? Weiterlesen


Berlin, Du „Sehnsuchtsort“ und Hafen meiner tiefgründigen Gedanken. Was hast Du mich erneut verschlungen, von der Oberfläche genommen und mir (d)eine Welt darunter gezeigt. Wie gerne bin ich abgetaucht, habe mich treiben lassen, auf den Grund Deines Großstadtherzens und den Ozean der Anonymität. Darin immer wieder kleine bunte Inseln entdeckt, Exoten begegnet und für eine Zeit selber zu einem geworden. Weiterlesen

Vergangenen Montag am 25. Juni fand zum 12ten Mal die Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE) in Berlin statt. Diesmal sollten unter dem Motto „Wege Wissen Wirkungen“ Fragen wie „Ist Deutschland auf dem richtigen Weg?“ und „Wirkt die Nachhaltigkeitspolitik?“ im Haus der Kulturen diskutiert werden. Präsentes Thema war natürlich auch Rio+20 und die (mehr oder weniger) Ergebnisse des Weltklimagipfels. Mich persönlich lockte die Neugier zu dieser Konferenz sowie die Frage danach, wie Nachhaltigkeit auf höherer Ebene verstanden und behandelt wird. Weiterlesen

Der Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf ist längst nicht mehr nur den ländlichen Gefilden vorbehalten. Mit grünen Projekten wie den Prinzessinnengärten hält die urbane Landwirtschaft Einzug in die Städte. In Berlin Kreuzberg breiten sich seit nun schon fast 3 Jahren auf einem Areal von 6000 qm die Grünanlagen der Prinzessinnengärten aus. Angebaut werden dort verschiedenste Gemüse in Bio-Qualität, mit Fokus darauf besonders alte und seltene Sorten im Sinne der biologischen Vielfalt zu fördern. Anders als in klassischen Schrebergärten auf dem Land, sprießen hier Salate, Gewürze und Tomaten aus freistehenden Einkaufskörben, abgeschnittenen Milchtüten und alten Tonnen. Die Idee der Gründer Robert Shaw und Marco Clausen dahinter ist, mobil zu bleiben und bei einem (leider möglichen) Verkauf des Grundstückes schnell umziehen zu können. Gleichzeitig lösen sie sich damit von der Abhängigkeit bestimmter Orten und ermöglichen ein schnelles, direktes Begrünen der Stadt, egal wo. Weiterlesen