Nach meiner erneuten intensiven Ausmistaktion zwischen den Jahren, diesmal musste die Festplatte dran glauben, packte mich zum Januar hin eine unglaubliche Energie. Befreit von dem Datenballast, hatte sich scheinbar auch mein Kopf gelehrt, so dass wieder Platz für neue kreative Ideen vorhanden war. Ich hatte wieder Lust zu schreiben, so dass ich noch vor Silvester […]

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende, in dem es (nach außen) um daklue etwas ruhiger wurde. Nach meiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Minimalismus und meiner Aktion „Aussortieren“, spürte ich in diesem Jahr die – durchaus positiven – Folgen. Ich konnte mich mehr auf Leidenschaften wie Yoga konzentrieren, dem Druck im Social Web ständig aktiv zu sein entgehen und ich hatte mehr Zeit für neue Wege (wie z.B. die Weiterbildung „Kochen nach den 5 Elementen“, in der ich noch stecke). Es war einfacher weniger da, was mich weiter ablenken konnte. Weiterlesen

14707779_860199360746379_257865721981189257_oGerade wenn man auf Reisen unterwegs ist oder lange am Rechner arbeiten muss, fehlt es oft an Platz und Zeit für eine ausgedehnte Yoga-Praxis. Wie einfach man sich auch zwischendurch eine kleine Auszeit gönnen kann, ohne gleich die Matte auszurollen und in sportliche Klamotten zu schlüpfen, konnten wir beim Green Blogger Meetup im Workshop „Yoga für unterwegs“ unter Beweis stellen. Weiterlesen

Eine Ode an das LoslassenWas für ein wuseliger Tag. Viel getan und nichts geschafft. Gefühlt jede 5 Minuten etwas Neues begonnen und nichts davon zu Ende gebracht. Zuviel im Kopf, zuviel im Kalender, zu viele Aufgaben. Fest gequatscht, Termin verpasst, Freunde versetzt, den Tag verhetzt. Wenn einmal der Wurm drin ist… Und trotzdem, zwischen all dem Chaos, den Unperfektionismus einfach mal zu gelassen. Weiterlesen

Rückblick mit Vorsatz – Welches Ziel ich 2016 verfolge
Was für ein Jahr… müsste ich ein Resümee ziehen und in wenigen Worten beschreiben wie 2015 für mich war, dann würde ich sagen: herausfordernd. Ich bin in fast allen Bereichen meines Lebens, oder besser gesagt in meiner Komfortzone, mal mehr mal weniger an meine persönlichen Grenzen gestoßen. Die für mich dabei schwierigste war – und ist immer noch – die der Gesundheit. Weiterlesen

daklue_Neue_Arbeit

Work-Life-Balance. Große Worte, die eindeutig „Arbeit“ und „Leben“ voneinander trennen, um sie wieder in Balance bringen zu können. Doch ist Arbeit nicht längst ein Teil vom Leben? Oder sogar Ausdrucksmittel dessen? Gerne wird der sogenannten (meinen) Generation Y genau das zugeschrieben: die Sinnsuche in dem was wir machen. Statt ein Gleichgewicht wieder herzustellen, geht es viel mehr darum, das was Arbeit ist neu zu definieren und alternative Modelle zu finden. Wie möchte ich eigentlich leben? Und welche Rolle spielt meine Arbeit dabei? – frage ich mich seit geraumer Zeit und experimentiere. Weiterlesen

Ein Plädoyer für analoge BegegnungNennt mich altmodisch oder spießig, aber ich glaube DEN Traummann (oder -frau) lernt man nach wie vor klassisch im Supermarkt oder auf der Strasse kennen. Ganz in echt, mit in die Augen gucken, rot werden, Lächeln rüber schicken und zittrig „Hallo“ sagen. Smartphone und Internet haben an dieser Stelle gar nichts zu melden. Während sich in meinem unmittelbaren Umfeld Online-Singlebörsen und Dating-Apps breitmachen, in denen man Männer und Frauen auswählen kann wie Wohnungen bei immoscout24, bin ich der festen Überzeugung, dass Liebe immer noch auf den ersten Blick funktioniert. Weiterlesen

Warum es sich lohnt um 5 Uhr aufzustehenUm 5 Uhr aufstehen? Und das freiwillig? Niemals, würden einige sagen. Es lohnt sich, setze ich dagegen. Motiviert zu diesem Vorhaben hat mich ein Artikel im myMONK Blog, an dem ich vor etwa 3 Wochen hängen geblieben bin. „5 Gründe, um 5 Uhr morgens aufzustehen (und wie Du das schaffst)“ gaben mir ausreichend Futter für die Neugier und den inneren Schweinehund, so dass ich kurz darauf das erste Mal bewusst um 5 Uhr aufstand. Und es war einfach nur atemberaubend schön, dass ich seither nicht müde werde diesen Moment auf´s Neue erleben zu wollen. Weiterlesen

Nicht wissen was passieren wirdNicht wissen was passieren wird. Einfach mal treiben lassen. Keinen Plan haben. Wieder leer werden, um Platz zu schaffen. Spontanität Raum geben. Nichts entscheiden müssen, nur können. Denn im Loslassen fallen Entscheidungen wie von alleine. So wie es weder eine richtige, noch eine falsche Entscheidung gibt, gibt es auch nicht eine perfekte. Nicht unsere Entscheidungen formen unser Leben, sondern das Leben selbst. Wenn wir diesem vertrauen. Und so treffe ich nur die eine Entscheidung: ab heute einzig dem Leben zu vertrauen. Weiterlesen

daklue #digitalfasten

Jetzt habe ich ihn doch Tag vor Tag vor mir hergeschoben, diesen „Abschlussbericht“, das Fazit, die Auswertung meines Digitalfastens. Was nicht daran liegt, dass ich nicht gerne schreibe und Gedanken Buchstaben gebe, sondern schlicht weg an der Tatsache, dass ich mich dem Digitalen so entwöhnt habe während der Fastenzeit, dass mir ein Sonntag (wie heute) vorm Computer fast zu schade ist. Das sagt im Prinzip schon alles und könnte so mein Fazit sein. Wie es im Detail in den letzten 7 Wochen ohne Smartphone war, lest mehr. Weiterlesen

Digitales FastenBereits Ende letzten Jahres fasste ich den Vorsatz ein weniger digitales Leben zu führen. Dafür dass ich dieses Vorhaben gleich am 1. Januar 2014 digital in meinem Blog vorstellte, wurde ich zwar von einigen ausgelacht, aber – meine Freunde – ich meine es wirklich ernst! Das beiseitelegen des Smartphones und das ausschalten des Laptops fällt mir zugegebenermaßen immer noch schwer. Zwar habe ich nahezu alle Punkte meiner selbst ernannten ersten Entzugsstufe eingehalten Weiterlesen


Berlin, Du „Sehnsuchtsort“ und Hafen meiner tiefgründigen Gedanken. Was hast Du mich erneut verschlungen, von der Oberfläche genommen und mir (d)eine Welt darunter gezeigt. Wie gerne bin ich abgetaucht, habe mich treiben lassen, auf den Grund Deines Großstadtherzens und den Ozean der Anonymität. Darin immer wieder kleine bunte Inseln entdeckt, Exoten begegnet und für eine Zeit selber zu einem geworden. Weiterlesen

Vorsatz 2014Jedes Jahr wieder – same procedure as every year – kommen wir zu dessen Ende ins Grübeln, blicken 365 Tage zurück, wägen ab: „Was war gut? Was schlecht?“, erinnern uns an besondere Momente, werden fröhlich, wütend oder auch traurig… und sind motiviert Dinge zu verändern. So entstehen oft die bekannten Vorsätze für das neue Jahr. Erleichternderweise stellte ich in den letzten Tagen des nun schon „alten“ Jahres 2013 fest, dass es nichts gibt was ich mir neu vornehmen müsste, was ich nicht eh schon in Angriff genommen hätte… Weiterlesen

Wenn die Stimme versagt Wenn die Stimme versagt, dann wird es still. Um einen herum und im Kopf. Gespräche verlieren ihren Sinn, das Telefon bleibt lautlos, Menschen werden gemieden, Bedürfnisse über Zeichen ausgedrückt und die Tage verdammt einsam. Unsere Stimme ist ein Werkzeug, um uns auszudrücken. Das Gesprochene sind hörbare Gedanken. Unsere Sprache befähigt uns dazu, all das auszusprechen, das in unserem Kopf und in unserem Herz sitzt: Bedürfnisse, Emotionen, Wünsche, Anweisungen, Warnungen… Ob wir wirklich gehört werden, liegt im Ohr des  Zuhörers. Und vielleicht auch an Lautstärke und Sinnhaftigkeit des Gesagten. Fest steht: durch unsere Stimme machen wir uns „sichtbar“ und verbinden uns mit anderen Menschen. Weiterlesen

Freiheit, Geld, Leben, Lebensspuren, Zeit	„Was würden wir tun, wenn wir könnten, wie wir wollten?“ leitet enorm ein zur 5. Ausgabe „Schnapp dir deine Freiheit“ im gegenwärtigen 2012. Ja was würden wir tun? Da sind wir doch schon Freiberufler und tragen die Freiheit in unserem Namen. Ist nicht das allein ein Gegensatz: Beruf und Freiheit in einem? Und lebt es sich in der Realität tatsächlich so frei? Klar gibt es Menschen, die es als wahnsinnig frei empfinden der eigene Chef zu sein, jegliche Minute frei einteilen zu können und Termine selber zu bestimmen. Kein Druck, keine Fremdbestimmung, kein stilles Hinnehmen von fremden Ideologien, kein Schweigen über offenkundige Lügen, kein Ja-Aber und auch kein Du-musst. Freiheit als angewandte Autonomie. Und de facto mit mehr Zeit als Belohnung.

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Von Martin Herrndorf werde ich nun schon regelmäßig mit diversem Input zum Thema Yoga versorgt. Ob nun mehr „Lust durch Yoga“ durch ein wundersames Mini-Kissen, die Geschichte über „The Banker Who Got Into Yoga“ oder die kürzlich erschienene Ausgabe der ZEIT mit dem Titel „Yoga mit Jesus“. Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen und möchte wissen was hinter der These „Meditation in der Kirche, Coaching im Kloster, Beten im Internet: In der modernen Gesellschaft basteln sich viele ihre eigene Religion. Darf man das?“ steckt. Mit der ZEIT unterm Arm, starte ich in das christliche Osterwochenende und lese entspannt bei einer Tasse Yogi-Tee. Weiterlesen