Berlin, Du „Sehnsuchtsort“ und Hafen meiner tiefgründigen Gedanken. Was hast Du mich erneut verschlungen, von der Oberfläche genommen und mir (d)eine Welt darunter gezeigt. Wie gerne bin ich abgetaucht, habe mich treiben lassen, auf den Grund Deines Großstadtherzens und den Ozean der Anonymität. Darin immer wieder kleine bunte Inseln entdeckt, Exoten begegnet und für eine Zeit selber zu einem geworden. Doch fröstelte an manchem Tagen mit der Kopf, und das Herz. So sehne ich mich jetzt, weg von Dir, in (m)eine warme Heimat zurück. In freudiger Erwartung auf Menschen, die mich erwarten und bei denen mein Herz auftaut. Doch sei Gewiss, ich werde Dich vermissen, sobald ich Dir den Rücken zukehre. Dann werde ich zurückkommen, spätestens, wenn die Sehnsucht wieder anklopft und die Sonne über Dir scheint.

3 Kommentare
  1. Mateng sagte:

    „Ozean der Anonymität“ … sehr peotisch. Schön zu sehen, dass die Winter im Osten mal wieder knackiger sind als in der mediterranen Kölner Bucht :).

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    • Daniela Klütsch sagte:

      Poetisch werden in Berlin bei frostigem Winter… ein zwangsläufige Folge. Da schätze ich – zu dieser Jahreszeit – doch sehr mein heimatliches, geselliges, wärmeres Köln. Zumindest für den Moment :-)

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  1. […] das ist ein Sehnsuchtsort. Ein Ort, der einen verschlingen kann wie das Wunderland die neugierige Alice. Jedes mal, wenn ich […]

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