Mai 2014 retrospektivIm Monat MAI geht einiges vorbei… und anderes findet sich neu. Soviel Hiobs-Botschaften wie in diesem Monat, habe ich das ganze Jahr über nicht bekommen. Es ist die Zeit des Nicht-Wissens und des Wandels. Ich verliere mein Büro, beende Zusammenarbeiten, gewinne ein finanzielles Polster und mache mich auf längere Reise. Und auf einmal fallen wichtige Entscheidungen wie von alleine.

GEDACHT: Im Loslassen fallen Entscheidungen wie von alleine.
GEREIST: auf die grüne Insel
GETROFFEN: den König von Tory Island
GEKNIPST: das Meer, die Klippen und die Berge
GESEHEN: Papageientaucher im Anflug auf ihr Nest
GEHÖRT: Joel Grainger in ganz besonderen Momenten
GELESEN: Inishowen Blues von Joseph O´Connor
GETAN: Wut rausgelassen und meine Meinung gesagt
GELAUFEN: mit der Kölner Wandertruppe von Worringen nach Merkenich
GEKAUFT: eine große Flasche Sonnencreme
GEGESSEN: Death-by-Chocolate in der Kaffeebud (zum 3. Mal in diesem Monat)
GETRUNKEN: einen rosa-roten Erdbeere-Coktail
GEFREUT: über klangvolle Töne auf einer neuen Geige
GEÄRGERT: über eine Gartenmaus im Wohnzimmer
GELACHT: über Wortversprecher, Google Übersetzung und Bauarbeiter-Dekolltés
GEWEINT: vor Freude beim Anflug von Dublin
GEARBEITET: mit dem Laptop auf dem Schoß und dem Blick auf das Meer
GEPLANT: weiter zu reisen
GESCHAFFT: eine Foto-Ausstellung zum Thema „Heimat“
GESCHEITERT: mal kein Heimweh zu haben
GEKLICKT: Einige Mal meinen eigenen Blogartikel zum Thema „Nicht wissen was passieren wird.“, um mich selbst daran zu erinnern, wie das Vertrauen in das Leben funktionieren kann. Durch Zufall die Musikvideos von Joel Grainger und dabei geschwankt zwischen Ich-schmeiße-meine-Geige-in-die-Ecke und Ich-spiele-heute-Abend-bis-mir-die-Finger-abfallen. Kritik an der Romantisierung einer Welt ohne Smartphone oder auch „Der Unsinn des einsamen Gary“.

* Nach einer Idee von Fräulein Julias Wochenrückblick.