JANUAR 2014 retrospektivEs gibt viele Mittel und Wege um Zeit Revue passieren zu lassen. Einer der bekanntesten ist wohl die alljährliche Vorsätze-für-das-neue-Jahr-Zeremonie, bei der wir – der ein mehr, der andere weniger – über ein vergangenes Jahr nachdenken und bewerten was gut, was schlecht war und was besser werden könnte. Zurückblicken kann aber auch im Laufe des Jahres stattfinden, an einem ruhigen Sonntagnachmittag im Café zum Beispiel oder während eines Gespräches mit guten Freunden. Oft bleibt Gesagtes beim Gesagtem und löst sich sich so im Laufe der Zeit auf. Nach ein paar Tagen sind wir wieder in einem anderen Szenario unterwegs und laufen Gefahr unsere Erkenntnisse zu vergessen. Daher kann es helfen das Reflektierte festzuhalten, um es sich bewusst(er) zu machen. Dafür gibt zahlreiche Formen, wie z.B. als Annual Report nach der Idee von Nicholas Felton, als Fotostory oder als Wochenrückblick von Fräulein Julia.

werte&wandel: Jahresrückblick 2013Im Rahmen von WERTE & WANDEL haben auch wir uns ein eigenes Format zum Jahresrückblick/-ausblick ausgedacht und Anfang 2014 als Reflexions-Workshop mit einer kleineren Gruppe umgesetzt. Diese Idee möchte ich nun aufgreifen und im Laufe des Jahres jeden Monat einzeln Revue passieren lassen. Nach langem überlegen wie ich die Ergebnisse meiner persönlichen Reflexion am Besten darstellen kann, gefällt mir die Form des Wochenrückblicks von Fräulein Julia für eine Blog-Serie immer noch am Besten. Die Vorgabe der Kategorien hilft dabei konzentriert zurück zu blicken und bestimmte Winkel der vergangenen Zeit zu beleuchten. Und damit geht es los mit dem ersten Monat des Jahres 2014!


JANUAR 2014, der erste Schritt ins neue Jahr. Angenehm umspektakulär gestartet und mit diesem Gefühl weitergegangen. „So wie es ist, kann es erstmal bleiben.“ Die großen Abenteuer melden sich schon von alleine. Mit Neugier und Gelassenheit gestärkt, erlebe ich einen besinnlichen wie auch aufregenden ersten Monat.

GEDACHT: Wenn man nicht weiß was man will, ist es nicht die Zeit für Entscheidungen.
GEREIST: Nach Berlin und wieder zurück
GETROFFEN: Menschen mit Herz in Berlin
GEKNIPST: Interior Design in Ehrenfeld auf den Passagen 2014
GESEHEN:
Inside Lleywin Davis (zum 2. Mal), The Wolf of Wall Street
GEHÖRT: „The Children of Lir“ im Neppes Fünkchen
GELESEN: „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel, Hohe Luft Magazin
GETAN: Das erste Mal Geigenunterricht genommen. Und verdammt viel geübt.
GELAUFEN: 18km auf dem Kölnpfad von Rodenkirchen bis Decksteiner Weiher
GEKAUFT: Tango-Schuhe in türkis-grün
GEGESSEN: ein 3-Gänge-Menu beim ersten Dinner@Home
GETRUNKEN: Kanne für Kanne Ingwertee
GEFREUT: Über das, was Ehrlichkeit und Authentizität bewegt
GEÄRGERT: Dass mich meine Stimme wieder verlassen hat
GELACHT: Unter Alkoholeinfluss über die eigenen Tanzeinlage an Neujahr
GEWEINT: Bei einem Streit mit meiner kleinen Schwester
GEARBEITET: Mit tausendhoch3 an BerlinImPuls und Werte.Zusammen.Leben
GEPLANT: Neue Projekte für das Jahr 2014, Irland-Tour im Mai
GESCHAFFT: Neue Website für WERTE & WANDEL
GESCHEITERT: Daran, das Smartphone aus meinem Privatleben zu verbannen
GEKLICKT: Diverse Websites von gemütlichen Cafés in Berlin und Köln wie z.B. die Kaffeebud Ehrenfeld, Café Hibiskus oder Fräulein Wild, um mich dann dort von einem Soja-Latte zum Nächsten zu trinken. Außerdem, nach einer zufälligen Entdeckung in Berlin, die Videos von „Qui a tué le Tango“, einem Streichquartett aus Göteborg und Akkordeonisten aus Berlin, die gemeinsam die Melancholie des Tango musikalisch (ganz wundervoll) erklingen lassen. Die Initiative von Tante Inge, bei der ich gerne mitmache und meine Oma auch. Sie weiß nur noch nichts von ihrem Glück.

* Nach einer Idee von Fräulein Julia. Nachmachen und teilen ausdrücklich gewünscht! Gerne so, dass man es auch mitbekommt. 😉